Tipps für erfolgreiche
Leserbriefe
Es ist in den meisten Zeitungen und Zeitschriften nicht schwer, seinen Leserbrief
veröffentlicht zu bekommen, solange man einige Grundregeln beachtet:
In der
Kürze liegt die Würze: Auch wenn der Artikel auf den man sich bezieht
viele verschiedene Bezugspunkte liefert, sollte man der Versuchung widerstehen,
einen langen Brief zu schreiben. Je kürzer der Brief desto eher wird er veröffentlicht.
Ein einziger, im Leserbrief korrigierter sachlicher Fehler in einem Artikel
reicht um den Denkprozess der Leser anzustossen. Ein abgedruckter Leserbrief
der nur das beste Argument enhält ist besser als ein nicht abgedruckter weil
zu langer.
- Das Wichtigste
zuerst: Ein Leserbrief ist kein Schulaufsatz, hier gelten andere Grundregeln.
Anstatt seine besten Punkte nach und nach in den Text einfliessen zu lassen
sollte man sie alle, in absteigender Reihenfolge, an den Anfang des Leserbriefes
stellen. Im Rest des Briefes kann man dann begründen oder Details anführen.
Wenn das Interesse nicht schon beim ersten Satz geweckt wird, werden Redakteure
und Leser möglicherweise den Brief komplett überspringen.
- Sachlich
bleiben: Je sachlicher und ruhiger der Ton, desto wirksamer ist der Leserbrief.
Enthält er Beleidigungen dann wird er mit Sicherheit nicht veröffentlicht.
Ironie und Sarkasmus sind wie Salz, zuviel davon macht das Ergebnis ungeniessbar.
- Auf Lesbarkeit
achten: Unnötig komplizierten Satzbau vermeiden.
- Prüflesen:
Rechtschreib- und Grammatikfehler lenken vom Inhalt ab. Man sollte den Brief
einer Rechtschreibprüfung unterziehen und gründlich prüflesen (lassen) bevor
man ihn abschickt.
- Anschrift
und Telefonnummer nicht vergessen: Oft wird der Absender per Telefonanruf
verifiziert. Auch eine E-Mail-Adresse kann diesen Zweck erfüllen. Briefe ohne
Absender können in der Regel nicht veröffentlicht werden. Nicht alle Zeitungen
drucken den vollen Absender ab.
Auf englisch
gibt es einen Letter Writer's Style
Guide von MAP.
Argumente zur Cannabispolitik
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